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Gemeinsam in Krisen handeln lernen.

20.-27. September 2026
Alte Hölle, Brandenburg

Gemeinsam in Krisen handeln lernen.

20.-27. September 2026
Alte Hölle, Brandenburg

Das Mutual Aid HEAT

In einem einwöchigen Event trainieren wir solidarische Hilfe in Stresssituationen, wir organisieren uns als Menschen die sich Aktiv einbringen wollen, um gemeinsam handlungsfähig zu sein und zu bleiben, und wir machen erste Lernerfahrungen in vier praktischen Trainingssträngen.


Wir planen ein Event für diejenigen, die die Bedrohung durch Kollaps und Autoritarismus so ernst nehmen wie wir; die wissen, dass wir uns jetzt auf Klimakatastrophen, auf autoritäre Machtübernahmen, auf Systemzusammenbrüche, auf weniger Unterstützung durch den Staat vorbereiten müssen, nicht erst in ein paar Jahren; und die wissen, dass sich für eine Zukunft mit zunehmenden Katastrophen vorbereiten bedeutet, jetzt Zeit und Ressourcen in diese Vorbereitung zu investieren.

Checkmark

20.-27.09.2026, Alte Hölle, Brandenburg

Ankunft Sonntagnachmittag, Beginn mit einem gemeinsamen Plenum, ab Montagmorgen starten die Trainings und Szenarien, Abreise Sonntagmittag.

Checkmark

Fünf Tage Training + Zwei Tage Szenario

Fünf Tage Training mit kleinen Szenarien in der fiktiven Welt, zwei Tage das Gelernte in einem großen Szenario durchspielen, danach gemeinsam die Erfahrung reflektieren.

Checkmark

Vier praktische Trainingsstränge

Teilnehmende können wählen zwischen 4 inhaltlichen Strängen: Kommunikation, Kollektiver Selbstschutz, Versorgung und Logistik, Medizinischer und emotionaler Support.

Checkmark

150-200 Teilnehmende

Wir wollen, dass aus diesem Event praktische Organisierung entsteht, weshalb es auch kein “offenes” Event ist. Stattdessen werden wir schon im Vorfeld des Camps mit potenziellen Teilnehmenden kommunizieren und einen Auswahlprozess organisieren.

Checkmark

Ticketpreis: 300-400€

Da wir wahrscheinlich nur begrenzt an institutionelle Fördergelder herankommen, werden wir Teilnehmer*innenbeiträge erheben müssen. Wir versuchen aber alles, damit möglichst keine Teilnahme am Geld scheitert.

Who we are

WARUM

Die Zeit der Krisen

Es braucht nicht viel Fantasie, um sich vor Augen zu führen, dass es zunehmend zu Katastrophen um uns herum kommt. Von der sogenannten Flüchtlingskrise 2015 über die Corona-Pandemie, die Überschwemmungen im Ahrtal bis zu den Waldbränden in Brandenburg, Griechenland oder Spanien oder auch der Flutkatastrophe in Valencia. Gleichzeitig sehen wir in Europa eine zunehmende Faschisierung und Militarisierung, die es der Zivilgesellschaft immer schwerer machen, handlungsfähig zu bleiben. Was die Krisen allerdings gemeinsam haben, ist, dass sich immer mehr Menschen organisieren, um gemeinsam solidarisch handlungsfähig zu werden und zu bleiben.


Solidarische Strukturen bedeuten aber nicht nur, sich umeinander zu kümmern, sprich, Mutual-Aid-Gruppen aufzubauen. Es bedeutet auch, politischen Aktivismus voranzutreiben, bestehende Macht- und Herrschaftsstrukturen zu hinterfragen und sich zu organisieren. Queere Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund und viele weitere Betroffene sind besonders davon bedroht, aktiv von Menschen angegriffen oder vernachlässigt zu werden. Diese Gleichzeitigkeit machen wir erlebbar und trainierbar, um langfristig solidarisch und aktivistisch handlungsfähig zu bleiben.

Voice of Change

Jetzt anmelden und mit uns handeln lernen

Die 4 Trainingsstränge

Teilnehmende melden sich für nur einen dieser Trainingsstränge an und sind den kompletten Zeitraum vor Ort - wir wollen uns fokussieren und in die Tiefe gehen.

Kommunikation

Anfang des Jahres fiel in Teilen Berlins nicht nur der Strom aus, und vielen blieb die Wärme weg – in den vom großen Stromausfall betroffenen Bezirken konnte auch niemand mehr telefonieren. Telekommunikation ist in unserer Gesellschaft absolut zentral für gesellschaftliche Teilhabe im Allgemeinen, aber auch für die Organisierung jederlei Demo, Party, jedes Dates und jeder Familienfeier. Und wir sehen in autoritären Regimen, dass Kontrolle über Internet und Kommunikation zentrale Mittel sind, um Widerstand zu neutralisieren oder kleinzuhalten. Was also, wenn alle Telekommunikation plötzlich ausfällt?

Kollektiver Selbstschutz

Alltägliche Attacken auf migrantisierte und trans Menschen, auf Frauen und Queers, auf Menschen mit Behinderung; organisierte Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte, Naziangriffe auf CSD, militanter Antifeminismus als politisches Projekt: die faschistische Gewaltkatastrophe ist keine Zukunftsmusik, sie betrifft jetzt schon massiv und steigend eine immer größere Anzahl marginalisierter Communities. Und: ob die Polizei “uns” dabei schützt, darüber steht zumindest ein großes Fragezeichen, für manche ist die Polizei selbst eine der größten Quellen von Gefahr und körperlicher Gewalt. Was also tun, wenn wir angegriffen werden, und niemand anderes uns verteidigt?

Versorgung und Logistik

Die Supermärkte sind zu, weil Stromausfall, die Lieferketten funktionieren nicht mehr, weil Transportkollaps, oder, oder, oder. Das Essen bleibt weg: was tun? Wie fangen wir an, die Versorgung unserer Nachbar*innenschaft, unserer “Community” sicherzustellen? Wie bauen wir solidarische Logistik-Netzwerke auf, die in so einer Situation in der Lage sind, sich und andere mit Nahrungsmitteln zu versorgen?

Medizinischer und emotionaler Support

In einer Zukunft voller Kürzungen, Katastrophen und Kollaps ist es unrealistisch, davon auszugehen, dass immer medizinische und psychologische Notfallversorgung da ist. Wir selbst sind vielleicht noch nicht unmittelbar betroffen, aber für viele Menschen existiert diese schon heute nicht mehr. Egal ob Hitzewelle, Flutkatastrophe oder Naziangriff, es ist nie falsch, zu wissen, wie wir selbst Anderen helfen können, die verletzt, bewusstlos oder traumatisiert sind. Wer weiß, was im Notfall zu tun und was zu lassen ist und was mit den vorhandenen Ressourcen umsetzbar ist, ist Angriffen und anderen Katastrophen nicht länger hilflos ausgeliefert.

Kommunikation

Kollektiver Selbstschutz

Versorgung und Logistik

Medizinischer und emotionaler Support

Kommunikation

Anfang des Jahres fiel in Teilen Berlins nicht nur der Strom aus, und vielen blieb die Wärme weg – in den vom großen Stromausfall betroffenen Bezirken konnte auch niemand mehr telefonieren. Telekommunikation ist in unserer Gesellschaft absolut zentral für gesellschaftliche Teilhabe im Allgemeinen, aber auch für die Organisierung jederlei Demo, Party, jedes Dates und jeder Familienfeier. Und wir sehen in autoritären Regimen, dass Kontrolle über Internet und Kommunikation zentrale Mittel sind, um Widerstand zu neutralisieren oder kleinzuhalten. Was also, wenn alle Telekommunikation plötzlich ausfällt?

Kollektiver Selbstschutz

Alltägliche Attacken auf migrantisierte und trans Menschen, auf Frauen und Queers, auf Menschen mit Behinderung; organisierte Anschläge auf Geflüchtetenunterkünfte, Naziangriffe auf CSD, militanter Antifeminismus als politisches Projekt: die faschistische Gewaltkatastrophe ist keine Zukunftsmusik, sie betrifft jetzt schon massiv und steigend eine immer größere Anzahl marginalisierter Communities. Und: ob die Polizei “uns” dabei schützt, darüber steht zumindest ein großes Fragezeichen, für manche ist die Polizei selbst eine der größten Quellen von Gefahr und körperlicher Gewalt. Was also tun, wenn wir angegriffen werden, und niemand anderes uns verteidigt?

Versorgung und Logistik

Die Supermärkte sind zu, weil Stromausfall, die Lieferketten funktionieren nicht mehr, weil Transportkollaps, oder, oder, oder. Das Essen bleibt weg: was tun? Wie fangen wir an, die Versorgung unserer Nachbar*innenschaft, unserer “Community” sicherzustellen? Wie bauen wir solidarische Logistik-Netzwerke auf, die in so einer Situation in der Lage sind, sich und andere mit Nahrungsmitteln zu versorgen?

Medizinischer und emotionaler Support

In einer Zukunft voller Kürzungen, Katastrophen und Kollaps ist es unrealistisch, davon auszugehen, dass immer medizinische und psychologische Notfallversorgung da ist. Wir selbst sind vielleicht noch nicht unmittelbar betroffen, aber für viele Menschen existiert diese schon heute nicht mehr. Egal ob Hitzewelle, Flutkatastrophe oder Naziangriff, es ist nie falsch, zu wissen, wie wir selbst Anderen helfen können, die verletzt, bewusstlos oder traumatisiert sind. Wer weiß, was im Notfall zu tun und was zu lassen ist und was mit den vorhandenen Ressourcen umsetzbar ist, ist Angriffen und anderen Katastrophen nicht länger hilflos ausgeliefert.

Das Szenario

In einem praxisnahen Training, das in einer fiktiven Welt stattfindet, erhältst du die einzigartige Gelegenheit, aus dem Alltag auszubrechen, Training und Aktivismus neu zu erleben! Dieses Training bietet dir die Möglichkeit, in einem sicheren Rahmen Handlungen auszuprobieren, Emotionen zu verarbeiten und von Menschen begleitet zu werden. Kennen wir nicht alle das Phänomen, dass wir in einem Training waren, etwas Neues gelernt haben und sobald wir es anwenden sollen, das Gelernte nicht mehr abrufbar ist?

Emporing Community
Emporing Community
Driving Change
Driving Change

Standard-HEAT-Trainings gehen immer wieder aus einer Szene heraus, bauen kurze Rollenspiele ein und machen theoretisches Wissen in kurzen Abständen erfahrbar. Wir werden eine Welt schaffen, in der ihr als Teilnehmer*innen von Anfang an immer weiter mit dabei seid. Wiederkehrende Charaktere und Szenarien, die aufeinander aufbauen, machen erlebbar, was es heißt, handlungsfähig in einer Storyline zu sein. Weil Deine Entscheidungen und Dein Verhalten mit Dir und Deiner Gruppe nicht nach jeder Szene enden, schaffen wir ein Miteinander, in dem ein Bewusstsein dafür geschaffen werden kann, langfristig solidarisch miteinander in der Krise umzugehen, sich zu organisieren und über das Theoretische hinaus solidarisch zu bleiben.

Anmeldung

Anmeldung

Trag Dich in dieses Formular ein, wir melden uns dann mit einer Einladung zu unserem nächsten Info Call.

Trag Dich in dieses Formular ein, wir melden uns dann mit einer Einladung zu unserem nächsten Info Call.

Wer wir sind

Wer wir sind

Wir sind eine diverse Gruppe an Menschen mit vielen Jahren Erfahrung in der Organisation von aktivistischen Gruppen, in verschiedensten HEAT-Formaten, in Hilfestrukturen im In- und Ausland, in der Begleitung von emotionalen Gruppenprozessen sowie in der Startup-Szene. Die praktischen Trainingsstränge werden von Expert*innen aus den jeweiligen Bereichen geleitet, um im besten Fall solidarische Strukturen aufzubauen und erste Anstöße dafür zu liefern.

Wir sind eine diverse Gruppe an Menschen mit vielen Jahren Erfahrung in der Organisation von aktivistischen Gruppen, in verschiedensten HEAT-Formaten, in Hilfestrukturen im In- und Ausland, in der Begleitung von emotionalen Gruppenprozessen sowie in der Startup-Szene. Die praktischen Trainingsstränge werden von Expert*innen aus den jeweiligen Bereichen geleitet, um im besten Fall solidarische Strukturen aufzubauen und erste Anstöße dafür zu liefern.

Unsere Haltung
Unsere Haltung

Dieses Training ist mehr als ein Kursangebot. Es ist Ausdruck einer Haltung. Wir glauben, dass echte Krisenvorsorge nicht nur Fähigkeiten braucht, sondern auch eine gemeinsame Basis dafür, wie wir füreinander einstehen. Diese Werte bringen wir als Team bewusst in jede Trainingseinheit ein.

Dieses Training ist mehr als ein Kursangebot. Es ist Ausdruck einer Haltung. Wir glauben, dass echte Krisenvorsorge nicht nur Fähigkeiten braucht, sondern auch eine gemeinsame Basis dafür, wie wir füreinander einstehen. Diese Werte bringen wir als Team bewusst in jede Trainingseinheit ein.

01

Kollapsbewusst, aber nicht apokalyptisch

Wir rechnen mit einer Zukunft multipler Krisen – und unsere Antwort ist Handlungsfähigkeit, nicht Resignation.

02

Solidarisch, nicht ideologisch

Mutual Aid ist für uns gelebte Praxis, kein politisches Label. Wir wollen über bestehende Bubbles hinaus wirken.

03

Lücken schließen, die das System produziert

Wir arbeiten nicht gegen staatliche Strukturen, aber auch nicht für sie – sondern für die Menschen, die durchs Raster fallen.

04

Standhaft, nicht militant

Deeskalation steht an erster Stelle. Aber wir schließen nicht aus, uns zu verteidigen, wenn es nötig ist.

05

Prozessorientiert, nicht fertig

Dieses Training ist ein Startpunkt. Wir lernen gemeinsam mit unseren Teilnehmer*innen, was eine Kollapsbewegung braucht und leisten kann.

06

Pluralistisch im Kern

In unserem Team gibt es unterschiedliche Hintergründe und Zugänge. Das ist kein Defizit – das ist unser Fundament.

07

Ganzheitlich handlungsfähig

Fürsorge und Handeln gehören zusammen. Wir trennen Care und Action nicht, sondern sehen beides gemeinsam als Krisenkompetenz.

01

Kollapsbewusst, aber nicht apokalyptisch

Wir rechnen mit einer Zukunft multipler Krisen – und unsere Antwort ist Handlungsfähigkeit, nicht Resignation.

02

Solidarisch, nicht ideologisch

Mutual Aid ist für uns gelebte Praxis, kein politisches Label. Wir wollen über bestehende Bubbles hinaus wirken.

03

Lücken schließen, die das System produziert

Wir arbeiten nicht gegen staatliche Strukturen, aber auch nicht für sie – sondern für die Menschen, die durchs Raster fallen.

04

Standhaft, nicht militant

Deeskalation steht an erster Stelle. Aber wir schließen nicht aus, uns zu verteidigen, wenn es nötig ist.

05

Prozessorientiert, nicht fertig

Dieses Training ist ein Startpunkt. Wir lernen gemeinsam mit unseren Teilnehmer*innen, was eine Kollapsbewegung braucht und leisten kann.

06

Pluralistisch im Kern

In unserem Team gibt es unterschiedliche Hintergründe und Zugänge. Das ist kein Defizit – das ist unser Fundament.

07

Ganzheitlich handlungsfähig

Fürsorge und Handeln gehören zusammen. Wir trennen Care und Action nicht, sondern sehen beides gemeinsam als Krisenkompetenz.

01

Kollapsbewusst, aber nicht apokalyptisch

Wir rechnen mit einer Zukunft multipler Krisen – und unsere Antwort ist Handlungsfähigkeit, nicht Resignation.

02

Solidarisch, nicht ideologisch

Mutual Aid ist für uns gelebte Praxis, kein politisches Label. Wir wollen über bestehende Bubbles hinaus wirken.

03

Lücken schließen, die das System produziert

Wir arbeiten nicht gegen staatliche Strukturen, aber auch nicht für sie – sondern für die Menschen, die durchs Raster fallen.

04

Standhaft, nicht militant

Deeskalation steht an erster Stelle. Aber wir schließen nicht aus, uns zu verteidigen, wenn es nötig ist.

05

Prozessorientiert, nicht fertig

Dieses Training ist ein Startpunkt. Wir lernen gemeinsam mit unseren Teilnehmer*innen, was eine Kollapsbewegung braucht und leisten kann.

06

Pluralistisch im Kern

In unserem Team gibt es unterschiedliche Hintergründe und Zugänge. Das ist kein Defizit – das ist unser Fundament.

07

Ganzheitlich handlungsfähig

Fürsorge und Handeln gehören zusammen. Wir trennen Care und Action nicht, sondern sehen beides gemeinsam als Krisenkompetenz.